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Vor Zeiten weidete ein Hirt aus Tilleda eine Schafherde am Fuße der Kyffhäuserberge. Dabei ging ihm das beste und größte Tier auf unerklärliche Weise verloren. 

Als er dies seinem Herrn berichtete, ging der hart mit seinem Hirten ins Gericht und sagte ihm, dass er nicht wagen solle eher nach Hause zu kommen, als bis er das Schaf gefunden habe.

Verängstigt machte sich der Hirt auf und suchte an den Berghängen nach dem verlustigen Tier, fand es aber nicht. Dann begann es langsam dunkel zu werden, die Nacht brach herein und er verlor den Weg.

Irgendwann verließ ihn die Kraft und er sank erschöpft zu Boden. Hunger und Durst quälten ihn und er fürchtete sich auch vor dem Zorn seines Herrn.

Wie er so darnieder lag, bat er den Herrgott, er möge ihn doch sterben lassen. Dann fielen ihm vor Schwäche und Müdigkeit die Augen zu. Eine Weile mag er so auf dem Boden geschlafen haben, da weckt ihn ein eigentümliches, aber vertrautes Geräusch.

Als er die Augen aufschlägt sieht er in unmittelbarer Nähe einen hellen, silberklaren Quell sprudeln. Erfreut kroch er zum Quell und schöpfte mit der Hand von dem kühlen, klaren Wasser. Danach fühlte er sich wundersam gestärkt, aber schon nach kurzer Zeit fielen ihm die Augen wieder zu.

Wieder wurde er durch ein vertrautes Geräusch geweckt und was sehen seine verwunderten Augen? Da steht das verloren gegangene und so lange gesuchte Tier direkt neben ihm und erquickt sich ebenfalls an dem Quell. Inzwischen war die Sonne aufgegangen und der Hirt erkannte den Weg wieder. Der Quell, an dem er sich befand lag am Fuße des Kreuzkauzberges und schnell hatte der Hirt samt Schaf seinen Hof erreicht.

Der klare Born aber, der zum Troste des armen Hirten entsprungen war, sprudelt noch heute und wird Taterborn genannt. Er fließt durch das Wollwedatal in Richtung Tilleda.


gezeichnet von Lisa Berg

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 5
Bernd Sternal (Autor), verschiedene Illustratoren

Dieser Band ist in Vorbereitung!

 
 
 
   

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