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Eine alte Sage berichtet, dass einst ein Hirte mit seiner Herde im Helsunger Bruch unterwegs war, als sich ein schweres Sommergewitter näherte. Der Hirte mit Namen Ulrich erkannte, dass er sein Dorf Timmenrode nicht mehr ungeschoren erreichen würde.

Da richtete er ein Gebet gen Himmel, um vom Herrn Hilfe zu erbitten. Die Antwort kam aber nicht vom Himmel, sondern von einem kleinen Männlein, welches plötzlich vor ihm stand.

Dieses Männlein bot sich an, Hirt und Herde vor dem Gewitter zu retten. Das Unwetter wurde immer heftiger. Was blieb dem Hirten Ulrich also übrig, als dem Männlein zu folgen und zu vertrauen. Das Männlein leitete den Hirten und die Herde in die mächtigen Sandstein-Felsen und der Sturm wütete über ihren Köpfen. Blitz und Donner krachten. Da drängten sich der Hirte und die Herde in eine kleine Höhle unter dem Felsen.

Doch plötzlich schloss sich der Eingang mit einem riesigen Stein. Bevor es in der Höhle ganz dunkel wurde, erkannte der Hirte noch, wie sich das kleine Männlein zur riesigen Gestalt mit Hörnern veränderte. Er war also dem Teufel auf den Leim gegangen und bekam nun große Furcht.

Die Tiere spürten seine Angst und wurden ebenfalls unruhig. Seine Bullen wurden immer wilder und wilder, sie rannten mit ihren mächtigen Schädeln so gegen den Felsen, dass draußen dem Gehörnten Hören und Sehen verging. Und nach einiger Zeit hatten die Bullen die Felsenmauer so weit bearbeitet, dass sie zu bersten begann. Ein kleines Loch entstand, durch das sich der Hirte Ulrich zwängen konnte. Er rannte in sein Dorf Timmenrode, um Hilfe zu holen.

Als die bewaffneten Dorfbewohner an dem "Kuhstall" ankamen - zur Teufelsabwehr trugen alle vom Priester gesegnete Kreuze um den Hals - war der Gehörnte verschwunden und der riesige Verschlussfelsen unauffindbar. Die brave Herde von Ulrich hingegen weidete friedlich auf der Anhöhe um die Felsen herum.

Noch heute nennt man die kleine Höhle in der Nähe der Felsformation "Hamburger Wappen", welche zur Teufelsmauer gehört - den "Kuhstall". Sie liegt nördlich von Timmenrode. Ebenfalls nordöstlich des Dorfes liegt das Helsunger Bruch.


 

 
Sagen, Mythen und Legenden aus dem Harz, Bd. 5
Bernd Sternal (Autor), verschiedene Illustratoren

Dieser Band ist in Vorbereitung!

 
 
 
   

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